Neukirchen-VLÜ-KA-GE

Rot-Weiss 1952 e.V.

 

Chronik

 

 

60 Jahre Neukirchen-VLÜ-KA-GE

Ein Grund zum Feiern, sagen die Einen! Ein Grund zum Nachdenken, sagen die Anderen! Beides, sagen die Dritten; und diesen Mittelweg wollen wir einschlagen. 60 Jahre sind vielen Strukturveränderungen unterworfen. Es beglückt uns zu wissen, daß die Mitglieder unserer Gesellschaft seit 60 Jahren unseren Mitbürgern Frohsinn und Freude gebracht haben. Die Lebenskraft und Aktivitäten der Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß 1952 e.V. ist auch deshalb hoch anzuerkennen, weil sie sich schon vor der Stadtwerdung in Vluyn und in Neukirchen für den heimischen Karneval sehr eingesetzt hat. Auch Vereine haben ihre Geschichte, haben ihre Höhen und Tiefen, ihre Krisen und glanzvollen Epochen. Immer aber ist dies Auf und Ab, ist dieser ständige Wechsel des Geschehens durch alle Jahre mit Namen und Personen verbunden, die in führenden Positionen oder "nur" durch treue Mitgliedschaft und Mitarbeit zur positiven Entwicklung der Gesellschaft beigetragen haben.

 

 

Das bedeutet gleichzeitig ein Stück Neukirchen-Vluyner Ortsgeschichte, denn das Geschehen in den einst kleinen Orten Neukirchen und Vluyn und der heutigen Stadt wurde immer schon ein wenig beeinflußt von den Aktivitäten der Karnevalisten. Die Impulse, die die Karnevalisten dem geselligen Leben gaben, trugen zum Zusammenhalt aller Bürger bei. Fürwahr ein Grund, mit einem gewissen Stolz auf die verflossenen Jahre der Geschichte zurückzublicken. Im Jahre 1952 trafen sich einige Männer und beschlossen eine Karnevalsgesellschaft zu gründen. Diese Gesellschaft erhielt den Namen VLÜ-KA-GE Rot-Weiß. Die Gründer waren Theo Terporten, Heinrich Gerling und Heinz Schild. Der erste Präsident dieser Gesellschaft war Theo Terporten. Schon im gleichen Jahr wurde die erste Sitzung im Lokal Bruckhaus veranstaltet. Sie war ein großer Erfolg. Nach wenigen Jahren erreichten die freundschaftlichen Kontakte zu anderen Karnevalsgesellschaften bis in die Hochburgen des rheinischen Karnevals hinein. Im März 1968 gründete Max Hennek mit einigen Freunden die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Neukirchen. Die damaligen Mitbegründer waren: Bürgermeister G. Haastert, Jakob Klompen, Hermann und Sofie Lehmann, Walter Grabenau und H.-P. Schneider. Bereits im November 1968 wurde die erste Sitzung im Lokal Hackstein abgehalten. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Gesellschaft aus 8 aktiven und 20 passiven Mitgliedern. Gute Prunksitzungen, Teilnahme an den Kreis Moerser Nelkensamstagszügen und Besuche befreundeter Vereine füllten die Sessionen aus.

Im Januar 1971 erfolgte dann die Fusion der VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V. mit der KG Rot-Weiß Neukirchen e.V. und es entstand die heutige Gesellschaft Neukirchen-VLÜ-KA-GE-Rot-Weiß e.V. Man wählte: Max Hennek als Präsident; Hermann Lehmann als Vizepräsident; Sofie Lehmann als Schatzmeisterin; Günter Wolff als Major. Für die künstlerische Gestaltung der Motivwagen sorgte Ehrensenator Peter Kleinlützum. Seine besten und originellsten Ideen waren die Wagen "2 Denkmalstürmer" und "Alte Vluyner Schule". Sie fanden viel Beachtung und Bewunderung. Die Saalfrage war für die Gesellschaft immer das größte Problem. Man war gezwungen, nach Hochkamer in den Saal "Hackstein" auszuweichen, um überhaupt eine Veranstaltung durchführen zu können. In der Session 1970/71 konnte man in den Glück-Auf-Saal. Hier war immerhin für gut 350 Närrinnen und Narren Platz. In der Session 1976/77 feierte die Gesellschaft ihr 25jähriges Bestehen. Als Mittelpunkt zu diesem Jubiläum konnte die Gesellschaft das Prinzenpaar für den Kulturausschuß Grafschafter Karneval Moers stellen. Es waren die aktiven Mitglieder Manfred Tönnes und Doris Hoffmeister. Unter dem Motto "Da lacht selbst der Mond" war der Nelkensamstagszug für die Gesellschaft, vor allen Dingen aber für das Prinzenpaar, ein großes Erlebnis. Dank der Mitwirkung aller Aktiven unserer Gesellschaft verfügte die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V. bereits zu diesem Zeitpunkt über mehr als 50 uniformierte Mitglieder. Freundschaftliche Verbindungen mit der Gesellschaft "Les Gardes" aus Tilburg in den Niederlanden sowie zur Gesellschaft "Die Sternburger" aus Marl wurden durch gemeinschaftliche Sitzungen gepflegt.

In der Session 1980/81 wurden an die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V. noch größere Ansprüche gestellt. Wie bekannt, wurde unsere Gemeinde ab 1. Januar 1981 zur Stadt erhoben. Aus diesem Anlaß stellte die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V. das Prinzenpaar 1980/81 für den "Kulturausschuß Grafschafter Karneval e.V.",. Prinz Heinz I. und Angelika I. Es war der Vizepräsident unserer Gesellschaft Heinz Hoffmann und seine Tochter, unsere beliebte Sängerin Angelika Hoffmann-Siegel. Sie waren ein großartiges Prinzenpaar und haben dem Karneval in der Grafschaft Moers, in der Stadt Neukirchen-Vluyn und dem Verein neue Impulse gegeben. Von der Session 1981/82 ist nicht sehr viel zu berichten. Die Hochburg der Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V., der Glück-Auf-Saal, wurde geschlossen. Ein gleich großer Saal stand nicht zur Verfügung, so mußten alle Veranstaltungen in der guten Stube der Stadt, der Kulturhalle, durchgeführt werden. Die Zeit zwischen der Session 1982/83 und 1983/84 bescherte dem Vorstand und den Aktiven noch mal harte Arbeit. Durch die freundliche Unterstüzung des Betriebsratsvorsitzenden der Schachtanlage Niederberg und dem Betriebsdirektor ( für Personal- und Sozialwesen ) H. Hölscher, konnte aus der alten vergammelten Wohnbaracke an der Holtmannstraße ein schmuckes Clubhaus entstehen. Vorstand und Aktive konnten dieses Schmuckstück am 26. August 1983 vorstellen und in Gegenwart der am Umbau beteiligten Aktiven der Bestimmung übergeben. Präsident Max Hennek dankte besonders den fleißigen

Helfern und den Senatoren, hier besonders Udo Heimberg, Valentin Lange und Günter Zunker für ihre geleistete technische Hilfe, der Sparkasse und der Raiffeisenbank für ihre Unterstützung. Der Präsident gab der Hoffnung Ausdruck, daß durch dieses Clubhaus sich das Vereinsleben weiter festigen möge. Eine Steigerung in der Geschichte der Gesellschaft brachte die Session 1985/86. Unter dem Motto "Neukirchen-Vluyn steht Kopf" präsentierte die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V. ihr erstes Stadtprinzenpaar mit Max I. und Ria I. Es war kein geringerer als der amtierende Präsident Max Hennek mit seiner Gattin Ria. Eine für alle Beteiligten erfolgreiche Session fand ihren krönenden Abschluß bei dem ersten größeren Rosenmontagszug. Auf der Woge der Begeisterung war es nicht schwer, für die Session 1986/87 ein weiteres Prinzenpaar zu finden. Unter dem Motto "Ein Herz für Karneval" schwangen das Narrenzepter Dieter I. und Petra I. ( Dieter Rütters und Petra Rau ). Letztmalig fanden die Großveranstaltungen in der alten ehrwürdigen Kulturhalle statt. Denn auf den Beschluß des Rates der Stadt wurde die Kulturhalle anschließend umgebaut, um noch mehr Bürgern die Möglichkeit zu gebe, an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen zu können. In der Session 1987/88 fanden unter dem Motto "Weiter geht es mit Humor" unsere Veranstaltungen im Lokal "Hackstein" in Hochkamer statt. Trotz widriger Umstände hielten uns alle närrischen Mitbürger die Treue. Nachdem in der Session 1988/89 die Galasitzung im November 1988 noch in der Aula des Julius-Stursberg-Gymnasiums stattfinden mußte, konnten wir endlich im Januar 1989 in der wunderschön umgebauten

Kulturhalle unsere weiteren Veranstaltungen durchführen. Nach dem Rosenmontagszug fand erstmalig in diesem Jahr in unserer "Narrenburg" der Rosenmontagsball statt. Auch in der Session 1989/90 konnten wir unseren karnevalsbegeisterten Bürgern wieder Interessantes anbieten. Nach zweijähriger prinzenloser Zeit konnten wir endlich wieder ein Stadtprinzenpaar stellen. Es waren dies Werner I. und Moni I. ( Werner und Monika Venohr ). Unter dem Motto "Närrische Träume" sorgte das Prinzenpaar durch ihre Auftritte und die vorgetragenen Lieder immer wieder für eine besondere Stimmung. Alle Veranstaltungen waren ausverkauft und die Begeisterung schlug hohe Wellen. Der Höhepunkt eines jeden Prinzenpaares, die Teilnahme an dem Rosenmontagszug blieb den beiden leider verwehrt, da der Wettergott nicht mitspielte. Aus der Verantwortung für "alle" mußte der Zug leider schweren Herzens kurzfristig abgesagt werden. In der Session 1990/91 ging es mit frischem Mut weiter. Unter dem Motto "Alles im Lot im Narrenboot" stellte die Gesellschaft das erste Stadtkinderprinzenpaar Daniel I. und Sabrina I. ( Daniel Stoffel und Sabrina Siegel ). Auch den beiden wurde der Höhepunkt ihrer Session versagt. Wegen des Golfkrieges wurden alle Rosenmontagszüge abgesagt. Mit einer weiteren glanzvollen Session 1991/92 konnten wir unserer Neukirchen-Vluyner Bevölkerung wieder viel Freude, Frohsinn und Humor vermitteln. Viel bewirkt hat sicherlich unser einmaliges Stadtprinzenpaar Hans I. (Hans Köster) mit seiner charmanten 2 x 45 Jahre jungen Zis I. (Franziska Gassdorf) Durch unzählige Interviews sowie Radio- und Fernsehauftritte haben

Hans I. und Zis I. (Deutschlands älteste amtierende Prinzessin) dazu beigetragen, daß der Neukirchen-Vluyner Karneval und die Stadt Neukirchen- Vluyn in Deutschland und über die Grenzen hinaus an Ansehen gewonnen haben. Unter dem Motto "Neukirchen-Vluyn schunkelt wieder" endete ihre Session mit dem größten und farbenprächtigsten Rosenmontagszug den Neukirchen- Vluyn bis dato erlebt hatte. Im November 1992 stellte Max Hennek, der in 25jähriger Präsidentschaft unsere Gesellschaft mit persönlichem Engagement geführt hat, sein Präsidentenamt zur Verfügung. Von der Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot- Weiß e.V. wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Gleichzeitig wurde er mit dem Verdienstorden in Gold des BDK für 25jährige Vorstandsarbeit ausgezeichnet. Unser Senator Rolf Merckens wurde von der Mitgliederversammlung als neuer Präsident gewählt. In der Session 1992/93 stellte die Gesellschaft ein weiteres Stadtkinderprinzenpaar. Mit Dirk I. und Mareile I. (Dirk Halfmann und Mareile Stoffel), die sich ihrem Motto entsprechend "Froh und Heiter geht es weiter" hervorragend präsentierten, zeigte die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V., daß es um den Nachwuchs gut bestellt ist. "Mit Fröhlichkeit in die Narrenzeit" - Unter diesem Motto begeisterte in der Session 1993/94 ein junges und dynamisches Stadtprinzenpaar mit seinem ebenfalls jungen Hofstaat die Neukircher-Vluyner Bevölkerung. Mit Dieter II. und Carmen I. (Dieter Rink und Carmen Kleen) hatte die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V. wieder ein singendes Prinzenpaar, daß mit ganzem Herzen und viel Charme die Bürger dieser Stadt durch die Session führte.

Als besonderer Höhepunkt, neben allen Auftritten innerhalb und außerhalb Neukirchen-Vluyns, war für die beiden sicherlich der Rosenmontagszug. Präsident und Senator Rolf Merckens stellte nach zweijähriger Präsidentschaft sein Amt zur Verfügung. Bernd Stoffel übernahm stellvertretend als Vizepräsident bis zur nächsten Wahl den Vorsitz. Für die nächste fünfte Jahreszeit, der Session 1994/95, konnten wir wieder ein Stadtkinderprinzenpaar den Neukirchen-Vluyner Narren vorstellen. Unter dem Motto "Alle Narren dieser Welt unter einem Himmelszelt" gewannen Tillmann I. und Swenja I. (Tillmann Höfer und Swenja Siegel) mit ihrer jugendlichen Unbekümmertheit, ihren Charme und Witz schnell die Herzen ihres närrischen Volkes. Auch sie konnten auf eine erfolgreiche Session zurückblicken. In der Session 1995/96 feierte die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiss e.V. ihr 44zigstes Jubiläum. Präsident der Gesellschaft war zu diesem Zeitpunkt Bernd Stoffel, Vizepräsident Jörg Hämmerling. Der Höhepunkt war sicherlich der Jubiläumsempfang in der Kulturhalle mit vielen Gästen aus der Öffentlichkeit, befreundeten Vereinen und Gesellschaften. " Neukirchen-Vluyn kocht über ", war das Motto der Session 1996/67. Die Gesellschaft hatte ein junges Prinzenpaar mit Christian I. und Verena I. ( Christian Deriks und Verena Bolz ). Die Proklamation fand im PZ des Schulzentrums an der Haarbeckschule statt. Ein High Light in dieser Session: Vluyn wurde stolze 700 Jahre alt. Die Session 1997/98 war sehr jeck." Mit dem Zepter aus Eisen auf närrische Reisen " traten Prinz Heiner I. und Gudrun I. ( Heiner Schröder und Gudrun Schröder ) eine fröhlich, karnevalistische Reise mit allen Neukirchen- Vluyner Narren an.

Nach den tollen, vergangenen Sessionen war die Session 1998/99 prinzenlos. Die Gesellschaft präsentierte ihrem Narrenvolk auch ohne Prinzenpaar ein Super-Programm. Unter dem Motto " Alle unter einem EURO " erlebten alle Karnevalisten eine Session, die einfach Spaß machte, und hatten mit Präsident Bernd Stoffel und Vizepräsident Heiner Schröder mehr als nur Spaß an der Freud. Die Session 1999/2000 mit Prinz Herbert I. und Monika II. ( Herbert Paschmann und Monika Paschmann ) war schon ein echter Knaller. Dieses Prinzenpaar hatte zur Jahrtausendwende die Herzen aller Karnevalisten erobert und steuerte unter dem Motto " Mit dem Steuerpaar durch’s Narrenjahr " alle Närrinen und Narren sicher in den Rot-Weissen Hafen der Neukirchen-Vluyner. In der Session 2000/01 ging’s so richtig rund, und zwar in jeder Hinsicht. Unser Stadtprinzenpaar Guido I. und Brigitte I. ( Guido Lampmann und Brigitte Lampmann ) regierten ihr Narrenvolk mit viel Elan und Gesang unter dem Motto " Humor ist die beste Versicherung im Leben ". Nach dem Rücktritt von Präsident Bernd Stoffel übernahm der Vizepräsident Heiner Schröder kommisarisch die Leitung der Gesellschaft. Nach den beiden ereignisreichen Jahren und dem Jahrtausendwechsel holte die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiss e.V. erstmal tief Luft. Es wurde viel neu organisiert. Damen-, Herren- und Kindesitzung fanden zum ersten Mal im Tenniszentrum Klingerhuf statt ( unsere Kulturhalle hatte leider zu wenig Plätze ). Erstmalig veranstaltete die Neukirchen VLÜ-KA-GE Rot-Weiss e.V. den Altweiberball im Tenniszentrum Klingerhuf nach dem Rathaussturm mit der Unterstützung der Stadtsparkasse und der VR Volks- und Raiffeisenbank eG. Unter dem Motto " Jedem zur Freud und niemand zum Leid " feierten wir eine lockere und tolle Session. Die Gesellschaft wurde geführt von Präsident Heiner Schröder und Vizepräsident Dieter Rink.

Wir können in dieser Session auf eine 33jährige, eigenständige Rosenmontagszug- Karriere zurückblicken. Der erste Rosenmontagszug fand 1971 mit einem Wagen, einer Kapelle und einer Garde statt. Die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiss e.V. tritt zum 50sten Jubiläum der Carnevalsakademie Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn bei und ehrt in dieser Session treue Mitglieder bis zu 33 Jahren Mitgliedschaft. Aus dem Karnevalsbild der Stadt ist die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiß e.V. nicht mehr wegzudenken. Wer die Vereinschronik aufmerksam verfolgt wird feststellen, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren, die Gesellschaft über alle Hindernisse hinweg zur heutigen Bedeutung zu führen. Abgesehen davon, daß ein gelungenes Programm der Aktiven für die tollen Tage Jahr für Jahr harte Arbeit und für die Tanzgarde intensives Training fordern, waren neben Idealismus, insbesondere aber finanzielle Opfer der Vereinsmitglieder erforderlich, um größere Vorhaben zu realisieren. Sei es, daß neue Uniformen und Ausstattungen beschafft werden mußten, oder die Gesellschaft sonstiger Unterstützung bedurfte. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, das Ansehen der Gesellschaft zu fördern und die Veranstaltungen von Jahr zu Jahr attraktiver zu gestalten. Dank den Senatoren für unterstützende Ratschläge, den Geschäftsleuten für finanzielle Hilfen, aber auch den Mitgliedern der Gesellschaft für treue Mitarbeit sowie dem Puplikum, das uns die Treue hielt. Wir, die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiss e.V., würden uns freuen, Sie in der Jubiläumssession 2002/03 auf allen unseren karnevalistischen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen; getreu unserem Motto:

Nach den tollen, vergangenen Sessionen war die Session 1998/99 prinzenlos. Die Gesellschaft präsentierte ihrem Narrenvolk auch ohne Prinzenpaar ein Super-Programm. Unter dem Motto “ Alle unter einem EURO “ erlebten alle Karnevalisten eine Session, die einfach Spaß machte, und hatten mit Präsident Bernd Stoffel und Vizepräsident Heiner Schröder mehr als nur Spaß an der Freud.

Die Session 1999/2000 mit Prinz Herbert I. und Monika II. ( Herbert Paschmann und Monika Paschmann ) war schon ein echter Knaller. Dieses Prinzenpaar hatte zur Jahrtausendwende die Herzen aller Karnevalisten erobert und steuerte unter dem Motto “ Mit dem Steuerpaar durch’s Narrenjahr “ alle Närrinen und Narren sicher in den Rot-Weissen Hafen der Neukirchen-Vluyner.

In der Session 2000/01 ging’s so richtig rund, und zwar in jeder Hinsicht. Unser Stadtprinzenpaar Guido I. und Brigitte I. ( Guido Lampmann und Brigitte Lampmann ) regierten ihr Narrenvolk mit viel Elan und Gesang unter dem Motto “ Humor ist die beste Versicherung im Leben “. Nach dem Rücktritt von Präsident Bernd Stoffel übernahm der Vizepräsident Heiner Schröder kommisarisch die Leitung der Gesellschaft.

Nach den beiden ereignisreichen Jahren und dem Jahrtausendwechsel holte die Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiss e.V. erstmal tief Luft. Es wurde viel neu organisiert. Damen-, Herren- und Kindesitzung fanden zum ersten Mal im Tenniszentrum Klingerhuf statt ( unsere Kulturhalle hatte leider zu wenig Plätze ). Erstmalig veranstaltete die Neukir chen Vlü-Ka-Ge den Altweiberball im Tenniszentrum Klingerhuf nach dem Rathaussturm mit der Unterstützung der Stadtsparkasse und der VR Volks- und Raiffeisenbank eG. Unter dem Motto “ Jedem zur Freud und niemand zum Leid “ feierten wir eine lockere und tolle Session. Die Gesellschaft wurde geführt von Präsident Heiner Schröder und Vizepräsident Dieter Rink.

“ Freunde steh´n zusammen” so hieß es 2002/03 und Freunde standen wirklich zusammen, Freunde des heimischen Karnevals und die Neukirchen-Vlü-Ka-Ge. Gefeiert wurde das 50 jährige Bestehen der Gesellschaft die zu diesem Zeitpunkt auch mit Stolz auf eine 33 jährige, eigenständige Rosenmontagszug-Karriere zurückblicken kann. (Erster Rosenmontagszug 1971 mit einem Wagen, einer Kapelle und einer Garde) Die Gesellschaft feiert ein Jubiläum, gekrönt von vielen High-ligts unter den Präsidenten Heiner Schröder und Vizepräsidenten Dieter Rink, ehrt treue Mitglieder bis zu 33 Jahren Mitgliedschaft und tritt in dieser Session der Karnevals-akademie Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn bei.

Die Session 2003/04 unter den Motto “Humor ist unser Hit, der hält uns alle fit” war zwar Prinzenlos aber die Gesellschaft hatte sich gefestigt und neu orientiert. Das Vereinsheim der Neukirchen-Vlü-Ka-Ge wurde aufgegeben. Die Veranstaltungen glänzten mit guten Programmen. Leider war es für Präsident Heiner Schröder die letzte Session, er mußte aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten.

2004/05 ging es “mit Volldampf durch die n ärrische Zeit”. Die Neukirchen-Vlü-Ka-Ge hat einen neuen Präsidenten. Es ist Dieter Rink und ihm zur Seite steht Vizepräsident Jörg Thiem. Gemeinsam steuern sie das Narrenschiff durch die Session. Zu den Garden, die hervorragende Arbeit leisteten kam jetzt noch eine neue Gruppe hinzu: “die Püppchen-Gruppe”, Mädchen im Alter von 3-9 Jahren. Ein schöner Abschluß war der Rosenmontagszug der noch mehr Publikum anzog als in vergangenen Jahren.

“Fußball, Tore, Narretei, die Neukirchen-Vlü-Ka-Ge i st mit dabei” war das Motto in der Session 2005/06. Leider hatte die Gesellschaft auch in diesem Jahr kein Prinzenpaar aber wie heißt es immer so schön: “Geht doch”. Die Sitzungen fanden wie gewohnt im Klingerhuf und in der Kulturhalle statt, die Garden und Showtanzgruppen erzielten bei Meisterschaften große Erfolge und begeisterten nicht nur das heimische Publikum. Erstmalig trat in dieser Session das Trommlercorbs der Neukirchen-Vlü-Ka-Ge auf, das von nun an alle Veranstaltungen begleitet. Ers tmals fand auch der Rathaussturm vor dem Rat-haus statt; mit großem Erfolg und auch die Anzahl der Möhnen hatte sich enorm gesteigert. Die ganze Session war rund wie ein Fußball.

In der Session 2006/07 feiert die Gesellschaft ein großes Jubiläum. Die Neukirchen-Vlü-Ka-Ge wird 55 Jahre alt, sie hat ein neues Stadtprinzenpaar: Thomas 1.& Melanie 1. ( Thomas und Melanie Schade) Viel hat sich bewegt in den 55 Jahren und manche Hürde mußte genommen werden. Dennoch blicken wir mit Stolz auf die vergangenen Jahrzehnte zurück,

Denn wenn et Trömmelche jeiht, dann stonn mer all parat

Aus dem Karnevalsbild der Stadt ist die Neukirchen-Vlü-Ka-Ge Rot-Weiß e.V. nicht mehr wegzudenken. Wer die Vereinschronik aufmerksam verfolgt wird feststellen, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren, die Gesellschaft über alle Hindernisse hinweg zur heutigen Bedeutung zu führen. 

Abgesehen davon, daß ein gelungenes Programm der Aktiven für die tollen Tage Jahr für Jahr harte Arbeit und für die Tanzgarde intensives Training fordern, waren neben Idealismus, insbesondere aber finanzielle Opfer der Vereinsmitglieder erforderlich, um größere Vorhaben zu realisieren.Sei es, daß neue Uniformen und Ausstattungen beschafft werden mußten, oder die Gesellschaft sonstiger Unterstützung bedurfte.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, das Ansehen der Gesellschaft zu fördern und die Veranstaltungen von Jahr zu Jahr attraktiver zu gestalten. Dank den Senatoren für unterstützende Ratschläge, den Geschäftsleuten für finanzielle Hilfen, aber auch den Mitgliedern der Gesellschaft für treue Mitarbeit sowie dem Puplikum, das uns die Treue hielt.

Wir, die Neukirchen-Vlü-Ka-Ge Rot-Weiss e.V., würden uns freuen, Sie in der Jubiläumssession 2011/12 auf allen unseren karnevalistischen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen; getreu unserem Motto:
 

"60 Jahre jung, Karneval mit Herz und Schwung"

Ruft mit uns aus:

ein dreifaches donnerndes

Neukirchen-Vluyn HELAU

 

 

 

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